Am 14. Februar 2020 waren die Mitglieder des Vereins Blühende Landschaft Großefehn zur 7. Jahreshauptversammlung eingeladen, die wieder in der schönen Atmosphäre im Eiland in Westgroßefehn bei leckerem Kuchen und Tee oder Kaffee stattfand. Musikalisch wurde die Veranstaltung durch den Gitarrenchor "Charisma" umrahmt. Die Vorstandsmitglieder sowie die Verantwortlichen der Arbeitsgruppen berichteten über die Aktivitäten im vergangenen Jahr und gaben einen Ausblick auf das aktuelle Jahr. Der Landrat des Landkreises Aurich Olaf Meinen, ehemals als Bürgermeister für die Gemeinde Großefehn tätig, würdigte die Arbeit des Vereins als überaus wichtigen Beitrag zum Naturschutz.

Die Mitglieder des Vereins Blühende Landschaft Großefehn, Karin und Robert Tapken, die Inhaber der Naturheilpraxis Tapken, haben auf ihrem privaten Gelände im schönen Ferienort Timmel eine Blühwiese angelegt. Das Saatgut wurde vom Verein Blühende Landschaft Großefehn zur Verfügung gestellt. Die folgenden Impressionen vermitteln einen guten Eindruck:

Wie mehrfach in der Presse gemeldet, ist es in Timmelerfeld zu teils wütenden Protestaktionen von Anwohnern gekommen über die Art und Weise, in der die Gemeinde Großefehn und ein einheimischer Landwirt Pflegearbeiten an Wegen und Wällen vorgenommen haben. Ausgangspunkt: Die Gemeinde ist verantwortlich für den Zustand des Wegenetzes, wahrgenommendurch den Bauhof (Verkehrssicherheit, Nutzungsmöglichkeit für den landwirtschaftlichen Verkehr).Da sie diese Arbeit bei der Größe des Wegenetzes in unserer Flächengemeinde unmöglich alleinleisten kann, werden immer wieder Arbeiten an Fremdfirmen vergeben, denen oft – wie in diesemJahr – die notwendige Qualifikation für solch sensible Eingriffe in den Naturhaushalt fehlt.Von den Folgen konnte sich auch unser Vorsitzender Focke Focken im Rahmen einer Fahrradrundtour überzeugen, an der auch der Ortsbürgermeister von Timmel/Westgroßefehn Wilhelm Buschmann und seine Stellvertreterin Martina Balzen teilnahmen.Was die Initiatorin und Anwohnerin – Frau Wagner – den Teilnehmern vor Augen führte, lösteFassungslosigkeit aus. In Kahlschlagmanier waren Büsche und Bäume von einem Balkenmäher mit offensichtlich stumpfen Messern „abgerissen“ worden, so dass zahlreiche Weiden und andere Frühblüher als Nektar- und Pollenspender für Insekten vernichtet wurden. Völlig verständnislos zeigten sich Buschmann und Focken, dass man auch bei ungewöhnlich breiten Wegen die Randbepflanzung „abrasiert“ hatte. Zusätzlich verärgert waren die Anwohner darüber, dass sie sich mit den Arbeitern weitgehend nicht verständigen konnten, da sie der deutschen Sprache nicht mächtig waren (polnische Gastarbeiter). Hoffnungsvoll stimmt, dass die Gespräche mit den Verursachern von großer Einsicht bestimmt waren, so dass man davon ausgehen kann, dass es künftig Vorgänge dieser Art zumindest in Timmelerfeld nicht mehr geben wird !

Uneingeschränktes Lob aller Teilnehmer erntete unser Verein, der im betroffenen Gebiet im letzten Jahr einen halben ha eingesät hatte, der im Sommer von zahreichen Insekten und im Winter von vielen Vögeln besucht wurde („viele hatten wir noch nie gesehen“).