Auf dem Friedhof in Westerstede wurde durch den BUND ein Mustergrab als Beispiel für die Nutzung von Friedhöfen als ökologische Nischen angelegt. Durch das Anpflanzen von heimischen Stauden wird ein Lebensraum für Wildbienen und andere Insekten geschaffen. Auch weitere ungenutzte Flächen auf Friedhöfen bieten sich zur Aussaat von Wildblumen an.

Auch Kommunalpolitiker der Gemeinde Uplengen besichtigten das Mustergrab in Westerstede, um die Erfahrungen auf Friedhöfen in ihrem Gemeindegebiet zu nutzen. 

Quellen: 

Informationsseite zum BUND-Projekt "Ökologische Nische Friedhof"

Ostfriesen Zeitung vom 5. Juli 2019

NWZonline vom 3. Juli 2019

Video über den Friedhof Westerstede

Der Wiesmoorer Bürgermeister Friedrich Völler gab in einer Gemeinderatssitzung bekannt, dass im Wiesmoorer Stadtgebiet im ersten Quartal 2019 rund 10.000 qkm² Blühflächen angelegt worden sind. Die Pflege dieser Flächen übernehmen zwei Mitarbeiter des Baubetriebshofs, die dafür speziell geschult wurden.

Quelle: Ostfriesen Zeitung vom 28. Mai 2019

Wie mehrfach in der Presse gemeldet, ist es in Timmelerfeld zu teils wütenden Protestaktionen von Anwohnern gekommen über die Art und Weise, in der die Gemeinde Großefehn und ein einheimischer Landwirt Pflegearbeiten an Wegen und Wällen vorgenommen haben. Ausgangspunkt: Die Gemeinde ist verantwortlich für den Zustand des Wegenetzes, wahrgenommendurch den Bauhof (Verkehrssicherheit, Nutzungsmöglichkeit für den landwirtschaftlichen Verkehr).Da sie diese Arbeit bei der Größe des Wegenetzes in unserer Flächengemeinde unmöglich alleinleisten kann, werden immer wieder Arbeiten an Fremdfirmen vergeben, denen oft – wie in diesemJahr – die notwendige Qualifikation für solch sensible Eingriffe in den Naturhaushalt fehlt.Von den Folgen konnte sich auch unser Vorsitzender Focke Focken im Rahmen einer Fahrradrundtour überzeugen, an der auch der Ortsbürgermeister von Timmel/Westgroßefehn Wilhelm Buschmann und seine Stellvertreterin Martina Balzen teilnahmen.Was die Initiatorin und Anwohnerin – Frau Wagner – den Teilnehmern vor Augen führte, lösteFassungslosigkeit aus. In Kahlschlagmanier waren Büsche und Bäume von einem Balkenmäher mit offensichtlich stumpfen Messern „abgerissen“ worden, so dass zahlreiche Weiden und andere Frühblüher als Nektar- und Pollenspender für Insekten vernichtet wurden. Völlig verständnislos zeigten sich Buschmann und Focken, dass man auch bei ungewöhnlich breiten Wegen die Randbepflanzung „abrasiert“ hatte. Zusätzlich verärgert waren die Anwohner darüber, dass sie sich mit den Arbeitern weitgehend nicht verständigen konnten, da sie der deutschen Sprache nicht mächtig waren (polnische Gastarbeiter). Hoffnungsvoll stimmt, dass die Gespräche mit den Verursachern von großer Einsicht bestimmt waren, so dass man davon ausgehen kann, dass es künftig Vorgänge dieser Art zumindest in Timmelerfeld nicht mehr geben wird !

Uneingeschränktes Lob aller Teilnehmer erntete unser Verein, der im betroffenen Gebiet im letzten Jahr einen halben ha eingesät hatte, der im Sommer von zahreichen Insekten und im Winter von vielen Vögeln besucht wurde („viele hatten wir noch nie gesehen“).

Die Gemeinde Südbrookmerland will in diesem Frühjahr Wildblumenwiesen anlegen.Die Ortsvorsteher haben Vorschläge für geeignete Flächen zusammengestellt.

Quelle: Ostfriesen Zeitung vom 13. März 2019

Am 19. Februar 2019 fand die Auftaktsveranstaltung zur Aktion "Uplengen blüht auf" statt, an der circa 200 Besucher teilnahmen. Mehrere Referenten hielten Vorträge zu den Themen Wildbienen und das Anlegen von Wildblumenwiesen.

Quelle: Ostfriesen Zeitung vom 22. Februar 2019